•Mai 23, 2012 •
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Nachdem die Bank ohne Metall auskommen soll, werde ich sämtliche Holzverbindungen mit Zapfen fertigen. Hierzu kommt wieder mein Langlochaufsatz und die Fräse zum Einsatz. Mit dem Langlochbohrer werden die Löcher gefräst und mit der Fräse werde ich erstmals den Zapfen herstellen. Die Zapfendicke entspricht dem Durchmesser des Bohrers (in meinem Fall 8 mm).
Wie immer ist die große Frage: zuerst Zapfen oder Loch. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass zuerst die Löcher mehr Sinn machen. Der Grund ist einfach: ich kann mich dann sukzessive an die notwendige Zapfendicke herantasten. Wenn ich einen Zapfen eingepasst habe, werden die Einstellungen nicht mehr verändert. Hat bei mir bisher immer sehr gut geklappt.
Lessions learned
- Nimm dir genug Zeit für den ersten Zapfen
- Bedenke beim Zuschneiden die zusätzliche Zapfenlänge
- Bevor die Einstellungen an der Maschine verändert werden sollten alle Zapfen gemacht sein
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Schlagwörter: Holzverbindung, Loch, Sitzbank, Zapfen
•Mai 21, 2012 •
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Der Sommer kommt in großen Schritten, somit auch wieder das gemütliche Beisammensitzen auf der Holzterasse. Eigentlich wollte ich schon im Winter mit dem Projekt Sitzbank beginnen, aber wie so oft, war mir der Winter wieder viel zu kurz. Deswegen ist es höchste Zeit mit dem Projekt anzufangen.
Als Vorlage verwendete ich eine sehr schlichte Holzbank aus Teakholz von meinen Eltern. Schon im letzten Sommer habe ich alle Maße genommen und mir eine Skizze auf ein Blatt Papier gezeichnet. Ich hatte damals sogar schon einen Holzauszug gemacht. Somit war das Zurichten der Teile sehr einfach.
Da ich weder Teak- noch Akazienholz habe, musste ich auf Eiche zurückgreifen. Ist aber nicht weiter schlimm, da Eiche auch sehr gut für draußen verwendet werden kann.
Hier bereits das abgerichtete Holz für zwei Bänke mit je einem Meter Länge.

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Schlagwörter: Eichenholz, Sitzbank, Terasse
•Mai 19, 2012 •
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Heute war bei uns in der Nähe Flohmarkt – für mich eine gute Gelegenheit um alte Holzwerkzeuge zu ergattern. Um 7:30 war ich bereits vor Ort und habe mich umgesehen. Auf der Suche nach alten Handhobeln bin ich zielgerichtet durch den Flohmarkt gelaufen. Und ich wurde fündig. Insgesamt 6 Handhobel habe ich um sage und schreibe 29,- Euro bekommen. Fast unfassbar. Als kleinen Zusatz kaufte ich mir noch ein linkshändiges Tischlerbeil (ja, ich bin Linkshänder!
) um 25,- Euro.
Wie man auf dem Foto sehen kann handelt es sich um einen Abrichthobel, zwei Putzhobel, einen Grundhobel, einen Grathobel und einen abgerundeten Hobel (ich weiß nicht wie der Fachausdruck dazu lautet). Ich bin mit der Ausbeute mehr als zufrieden!

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Schlagwörter: fette Beute, Handhobel, Holzwerkzeuge
•Mai 14, 2012 •
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Vor einigen Wochen wurde ich von Heimwerker.de über meinen Blog interviewt. Hier ist das Ergebnis.
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•April 2, 2012 •
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Wie schön es auch ist, dass der Frühling da ist, aber leider geht damit auch die Zeit fürs Holzarbeiten in der Werkstatt aus. Derzeit sind wir fast ausschließlich draußen beschäftigt um unsere “kleine Farm” weiterzugestalten. Wir bekamen auch Zuwachs: 6 Stück Altsteirer Hühner und einen stolzen Altsteirer Hahn. Dazu musste natürlich ein Hühnerhaus her. War zwar auch arbeiten mit Holz, aber in einer anderen Dimension.
Details findet ihr auf meiner Permahof Blog Seite.
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Schlagwörter: Permahof
•Februar 22, 2012 •
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Roy Underhill versucht auf humorvolle Weise das traditionelle Holzhandwerk zu vermitteln. Auf seiner Homepage findet man gutes Videomaterial sowie einige interessante Bauanleitungen. Roy ist aber auch ein sehr guter Geschichtenerzähler. Aber ueberzeugt euch selbst auf seiner Seite:
Woodwright’s Shop
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Schlagwörter: lernmateril, roy underhill, videos
•Januar 21, 2012 •
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Plastik muss raus! Derzeit liegt unser Brot in einem Plastikbrotkasten, der meistens nach einer Zeit Schimmelflecken am Deckel bekommen hat. Deswegen war der Wunsch meiner Frau einen neuen Brotkasten aus Holz zu bauen.
Beim Nachlesen im Internet fand ich heraus dass sich Kiefer oder Eiche eignen; Kiefer wegen des hohen Harzanteils und die Eiche wegen des Gerbstoffgehaltes.
Da ich eigentlich immer Resthölzer von der Eiche herumliegen habe, war diese Holzart meine Wahl. Vorbereitung wie immer, abrichten und dickten und dann fertig ablängen. Ich habe mich für eine auf Gehrung geschnittene Verbindung entschieden; ist simpel und sollte auf alle Fälle reichen. Die Maße des Brotkastens sind
- 27 cm Breite
- 14 cm Höhe
- 37 cm Tiefe
Der Boden ist eine einfache 4 mm Sperrholzplatte. In die Seitenteile wurde mit der Fräse eine 4 mm Nut gefräst und dann alles zusammengeleimt. Auf Gehrung geschnittene Teile werden am besten nebeneinander aufgelegt und dann mit Klebestreifen verbunden. Dann Leim auftragen, zusammenklappen und mit Klebestreifen fixieren. Es ist lediglich eine Zwinge für die Einrichtung des rechten Winkels notwendig.
Da der Brotkasten in einem Küchenkasten montiert werden soll, habe ich links und rechts noch herumliegende Schienen montiert. Über die Schönheit lässt sich hier sicher streiten, aber sie erfüllen den Zweck.
Auf das Finish habe ich verzichtet, da ich keine “Geruchsbelästigung” haben will. Jedes Öl gibt etwas Geruch ab, und so etwas ist beim Brot sicher störend. Deshalb wurde das gute Ding nach dem 180er Schliff gleich montiert, und so sieht das Ergebnis aus.
Lessions learned
- Beim nächsten Mal werde ich beim Verleimen der Gehrungen jeweils die sichtbaren Bereiche mit Klebeband abkleben. Man sieht im 3. Bild hinten links leider die Leimspuren, auf dich ich verzichten könnte.
- Verbesserungswürdig sind auch die Laufleisten, die ich beim nächsten Mal sicher passend dazukaufen werde.
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Schlagwörter: Brotkasten, Eiche, Küche