Eine schneidige Erfahrung

Da ich seit geraumer Zeit die Holzbearbeitung zu meinem neuen Hobby gemacht habe, möchte ich meine Projekte als auch meine Erfahrungen mit euch teilen. Ich startete eigentlich ohne jegliche Vorkenntnis über Holzbearbeitung, jedoch hat mir das Arbeiten mit Holz schon immer Spaß gemacht. Im Internet fand ich zu Genüge Informationen über Holzbearbeitung, speziell im amerikanischen Raum gibt es sehr viele gute Seiten, mein Favorit thewoodwhisperer.

Marc hat mich wirklich animiert und mir mit seinen Podcasts die Grundlagen beigebracht (also quasi als Theoriestunden vor der Praxis). Als ich endlich meine Holzbearbeitungsmaschine bekommen habe war mein erstes Projekt das Schneidbrett, zu Englisch “Cuttingboard”. Es ist das perfekte Startprojekt, da man gleich die Notwendigkeit von Genauigkeit kennenlernt. Da das erste Brett so gut gelungen ist habe ich gleich noch zwei weitere gemacht ;-). Als Holz habe ich Eiche und Esche verwendet. Als Finish (mir gefällt das englische Wort hier besser) habe ich zwei Schichten Olivenöl mit einem Baumwolltuch aufgetragen.

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Das Spezielle bei diesem Schneidbrett ist, dass das Hirnholz auf Sicht gehalten ist. D.h. die Holzfasern sind stehen und bieten somit dem Messer eine weichere Unterlage als liegende Fasern. Sollte die Messer schonen. Achja, und nicht vergessen wasserfesten Leim (D3) verwenden.

LEKTIONEN

  • Die einzelnen Streifen müssen perfekt auf Dicke gehobelt werden.
  • Hirnholz muss öfters als Längsholz geschliffen werden.
  • Olivenöl eignet sich perfekt als Finish (außerdem ist es frei von Zusatzstoffen).

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