Sitzbank–Die Verbindungen

Nachdem die Bank ohne Metall auskommen soll, werde ich sämtliche Holzverbindungen mit Zapfen fertigen. Hierzu kommt wieder mein Langlochaufsatz und die Fräse zum Einsatz. Mit dem Langlochbohrer werden die Löcher gefräst und mit der Fräse werde ich erstmals den Zapfen herstellen. Die Zapfendicke entspricht dem Durchmesser des Bohrers (in meinem Fall 8 mm).

Wie immer ist die große Frage: zuerst Zapfen oder Loch. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass zuerst die Löcher mehr Sinn machen. Der Grund ist einfach: ich kann mich dann sukzessive an die notwendige Zapfendicke herantasten. Wenn ich einen Zapfen eingepasst habe, werden die Einstellungen nicht mehr verändert. Hat bei mir bisher immer sehr gut geklappt.

Lessions learned

  • Nimm dir genug Zeit für den ersten Zapfen
  • Bedenke beim Zuschneiden die zusätzliche Zapfenlänge
  • Bevor die Einstellungen an der Maschine verändert werden sollten alle Zapfen gemacht sein
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Neues Projekt–Sitzbank

Der Sommer kommt in großen Schritten, somit auch wieder das gemütliche Beisammensitzen auf der Holzterasse. Eigentlich wollte ich schon im Winter mit dem Projekt Sitzbank beginnen, aber wie so oft, war mir der Winter wieder viel zu kurz. Deswegen ist es höchste Zeit mit dem Projekt anzufangen.

Als Vorlage verwendete ich eine sehr schlichte Holzbank aus Teakholz von meinen  Eltern. Schon im letzten Sommer habe ich alle Maße genommen und mir eine Skizze auf ein Blatt Papier gezeichnet. Ich hatte damals sogar schon einen Holzauszug gemacht. Somit war das Zurichten der Teile sehr einfach.

Da ich weder Teak- noch Akazienholz habe, musste ich auf Eiche zurückgreifen. Ist aber nicht weiter schlimm, da Eiche auch sehr gut für draußen verwendet werden kann.

Hier bereits das abgerichtete Holz für zwei Bänke mit je einem Meter Länge.

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Fette Beute

Heute war bei uns in der Nähe Flohmarkt – für mich eine gute Gelegenheit um alte Holzwerkzeuge zu ergattern. Um 7:30 war ich bereits vor Ort und habe mich umgesehen. Auf der Suche nach alten Handhobeln bin ich zielgerichtet durch den Flohmarkt gelaufen. Und ich wurde fündig. Insgesamt 6 Handhobel habe ich um sage und schreibe 29,- Euro bekommen. Fast unfassbar. Als kleinen Zusatz kaufte ich mir noch ein linkshändiges Tischlerbeil (ja, ich bin Linkshänder! Smile) um 25,- Euro.

Wie man auf dem Foto sehen kann handelt es sich um einen Abrichthobel, zwei Putzhobel, einen Grundhobel, einen Grathobel und einen abgerundeten Hobel (ich weiß nicht wie der Fachausdruck dazu lautet). Ich bin mit der Ausbeute mehr als zufrieden!

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