Weihnachtsgeschenk

Heuer war das Christkind wieder sehr brav und hat mir für die Werkstatt ein neues Teil gebracht: einen Bohrständer von Wabeco. Ich glaube das Christkind hat sehr gute Connections zu Dieter’s Shop Zwinkerndes Smiley 

Ich bin wirklich von dem Bohrständer begeistert; sehr gute Präzision und saubere Verarbeitung (Made in Germany!). Eines möchte ich allerdings anmerken: den notwendigen Imbuss-Schlüssel dazulegen, wäre schon nett gewesen!

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Wiegemesser und Weihnachten

Natürlich musste auch für meine bessere Hälfte ein selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk her. Schon länger wünscht sich meine Frau ein Wiegemesser zur Zerkleinerung der frischen Kräuter vom Garten. Das Messer wurde gekauft, aber das Zubehör dazu wollte ich selber anfertigen. Es musste ein Schneidbrett und eine Aufbewahrungsbox her.

Dazu habe ich von meinem Schwiegervater eine Ulme geschnorrt, die schon länger im Dachboden abgelegen ist. Da das Schneidbrett schonend für das Wiegemesser sein sollte, musste es eine Hirnholzoberfläche bekommen. Aus dem kleinen Stück Ulme habe ich dann vier kleine Hirnholzstücke geschnitten und zusammengeleimt. Aus dem Rest wurde noch eine Aufbewahrungsbox angefertigt, damit das Wiegemesser immer seinen Platz findet. Da ich eine schöne Zwetschke rumliegen hatte, wurde gleich ein Stück Furnier genommen und aufgeleimt.

Aber seht selbst das Ergebnis:

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Truhe aus Holz

Wie versprochen kommt wieder mal eine Projektvorstellung. Zu Weihnachten wollte ich meinem Patenkind etwas Persönliches schenken. Warum nicht was nachhaltiges wie zum Beispiel eine Truhe. Die kann jetzt als Aufbewahrungskiste für Spielsachen dienen, und später mal für andere Zwecke genutzt werden. Nachhaltig, weil eine Truhe aus Holz sicher Generationen überleben kann.

Als Holz verwendete ich wieder meine rohen Eichenbohlen mit 5cm Dicke. Mit meiner Kreissäge wurden die Bohlen dann in der Mitte aufgetrennt und zu 18mm Eichenbretter gehobelt. Die Bretter wurden mit der Meisterdübler Lehre von Wolfcraft zusammengestellt und zum Korpus verleimt. Auch der Deckel wurde mit einer Dübelverbindung mit dem Korpus verbunden. Der Boden wurde mit 8mm Erlenbretter (gemacht aus meinen rohen 30mm Erlenbohlen) eingefast und angenagelt.

Nachdem die Truhe komplett verleimt wurde, habe ich mit der Kreissäge den Deckel (abgesetzt) weggeschnitten. Die Scharniere wurden versenkt und verschraubt und auch der Verschluss wurde montiert. Die Truhe wurde dann mit einer Mischung aus Leinöl, Balsamterpentin und Bienenwachs zweimal behandelt. Zum Schluss kamen noch die Eckbeschläge rauf, damit die Kanten geschützt sind.

Alles in Allem war die Truhe ein immenser Zeitaufwand den ich definitiv unterschätzt habe. Ich denke es waren sicher an die 20 Stunden die ich aufwenden musste (von den Rohbohlen zur fertigen Truhe). Wenn man allerdings rechnet, dass so eine Truhe Generationen überleben kann, dann relativiert sich wieder der gesamte Arbeitsaufwand. Hier ein paar Fotos von der fertigen Truhe (Abmaß 60x37x29cm (BxTxH)).

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Zurück aus der Sommerpause

Hiermit melde ich mit zurück aus der Sommerpause. Bin schon sehr fleißig am Basteln für Weihnachten. Leider kann ich noch nichts Konkretes berichten (Überraschung und so).

Geplant sind allerdings zwei Objekte: eines für meine Frau und eine (soweit dann ich es schon verraten) Kiste. Werde mich dann nach Weihnachten wieder zurückmelden und die Objekte präsentieren.