Bohren mit Schablone

Die Löcher für die Exzenterverbinder werden mit der Oberfräse und einer dazu passenden Schablone gemacht. Hierzu halte ich mich an Guido´s Skizze, allerdings mit anderen Radien für die Bohrlöcher.

Schablone Exzenterverbinder

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Die Platten werden mit der Schablone auf der Werkbank fixiert. Dazu verwende ich von Dieter eine Spannzwinge 19mm. An der Oberfräse wurde der Kopierflansch montiert, damit die Löcher exakt gebohrt werden können. Da ich 18mm Platten verwende, muss der Abstand des oberen Lochs 9mm betragen. Und hier ein kleines Video, wie die Schablone verwendet wird.

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Eingespannt

Schon lange steht eine Vorderzange auf meiner Wunschliste in der Werkstatt. Jetzt endlich hab ich eine bei Dieter (feinewerkzeuge.de) bestellt und in meine selbstgebaute Werkbank eingebaut. Der Einbau war ziemlich einfach, und ich bin von der billigeren Variante begeistert. Manche fragen sich warum ich die Vorderzange auf der „falschen“ Seite eingebaut habe. Tja, ich bin Linkshänder ;-)

Kopierflansch–Selbst Gemacht

Für mein nächstes großes Projekt (wird in Kürze vorgestellt!), benötige ich eine Kopierhülse (Kopierflansch) für meine Metabo Oberfräse (OF E 1812) Leider gibt es für meine Fräse nur eine kleine Auswahl an Hülsen. Daher fragte ich meinen Schwager, ob er für mich so ein Teil auf seinem 3D Drucker ausdrucken kann. Nachdem ich die Maße mit der Schublehre abgenommen habe, wurde eine simple Skizze mit SketchUp angefertigt und ihm per Mail geschickt. Noch am gleichen Abend bekam ich dann die fertige Konstruktionszeichnung.

kopierflansch

Nach ca. 1 Stunde Druckzeit war dann das Teil fertig und passte wie angegossen. Mit dem Projekt konnte sehr viel Geld gespart. Danke lieber Schwager!

Weihnachtsgeschenk

Heuer war das Christkind wieder sehr brav und hat mir für die Werkstatt ein neues Teil gebracht: einen Bohrständer von Wabeco. Ich glaube das Christkind hat sehr gute Connections zu Dieter’s Shop Zwinkerndes Smiley 

Ich bin wirklich von dem Bohrständer begeistert; sehr gute Präzision und saubere Verarbeitung (Made in Germany!). Eines möchte ich allerdings anmerken: den notwendigen Imbuss-Schlüssel dazulegen, wäre schon nett gewesen!

Fette Beute

Heute war bei uns in der Nähe Flohmarkt – für mich eine gute Gelegenheit um alte Holzwerkzeuge zu ergattern. Um 7:30 war ich bereits vor Ort und habe mich umgesehen. Auf der Suche nach alten Handhobeln bin ich zielgerichtet durch den Flohmarkt gelaufen. Und ich wurde fündig. Insgesamt 6 Handhobel habe ich um sage und schreibe 29,- Euro bekommen. Fast unfassbar. Als kleinen Zusatz kaufte ich mir noch ein linkshändiges Tischlerbeil (ja, ich bin Linkshänder! Smile) um 25,- Euro.

Wie man auf dem Foto sehen kann handelt es sich um einen Abrichthobel, zwei Putzhobel, einen Grundhobel, einen Grathobel und einen abgerundeten Hobel (ich weiß nicht wie der Fachausdruck dazu lautet). Ich bin mit der Ausbeute mehr als zufrieden!

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Streichmaß selbstgebaut

Nachdem ich immer noch kein Streichmaß besitze, habe ich mir kurz selber eines gebaut. Einfach ein Reststück Eiche gesucht und ein 18 mm Loch gebohrt. Dann ein Stück vom gekauften Buchenrundstab auf Länge geschnitten und einen gespitzten Nagel am vorderen Ende versenkt. Als Fixierung habe ich eine Rampamuffe M8 verwenden in die dann eine M8 Gewindestange geschraubt worden ist. Als Flügelmutter dient eine Holzlamelle fixiert durch zwei Muttern. Fertig ist das schnell hergestellte Streichmaß.

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Dübelvorrichtung

Nachdem ich keine Dübellehre besitze, musste ich mir selbst abhelfen und eine provisorische Vorrichtung bauen. Meine noch nicht fertige Hobelbank eignet sich sehr gut als Auflage. Dort habe ich die Oberfräsenhalterung 90 Grad dazu angeschraubt und die Bohrmaschine eingespannt.

Eine Holzleiste wurde eingemessen und auf die Hobelbank geklemmt damit ich einen parallelen Anschlag habe. Kurze Testbohrung und los ging’s mit dem Batchprozess.

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